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NexaGrid360

Stromspeicher · 5,8 bis 253 kWh Strom, der wartet, bis Sie ihn brauchen.

Ohne Speicher fließen bis zu 70 % Ihrer Solarerzeugung ins Netz — und kommen abends teuer zurück. Ein richtig ausgelegter Speicher dreht dieses Verhältnis um.

Sigenergy SigenStor — modularer Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter, freigestellt
LFP-Zellchemie
Kobaltfrei, thermisch stabil, für tägliche Vollzyklen ausgelegt.
Garantie bis 15 Jahre
10 Jahre auf Kapazität und Wechselrichter, beim Hersteller auf 15 Jahre erweiterbar.
Notstromfähig
Optional mit Ersatzstromfunktion für Ausfälle im Netz.
Modular erweiterbar
Kapazität später aufstocken, ohne das System zu tauschen.

Auslegung

Die richtige Größe ist keine Geschmacksfrage.

Zu klein bedeutet verschenkte Erzeugung, zu groß bedeutet Kapital, das nie arbeitet. Wir rechnen mit Ihrem Lastprofil, nicht mit Faustformeln.

Eigenheim kompakt — 5–10 kWh

Haushalt mit 3.000–4.500 kWh Jahresverbrauch, ohne Wärmepumpe. Autarkie: ca. 55–65 %.

Eigenheim plus — 10–20 kWh

Wärmepumpe und/oder E-Auto im Haushalt, höherer Abendbedarf. Autarkie: ca. 70–80 %.

Gewerbe — 30–100 kWh

Lastspitzen kappen, Betriebszeiten überbrücken, Netzentgelte senken. Autarkie: lastabhängig.

Großspeicher — Quartier und Industrie

Quartier, Industrie oder Direktvermarktung am Strommarkt. Autarkie: projektspezifisch.

Technik, die zählt

Worauf wir bei der Auswahl bestehen.

ZellchemieLFP (LiFePO₄)
Zyklenfestigkeitbis 10.000 Zyklen (Zellhersteller-Angabe, 0,5 C, 60 % SOH)
Entladetiefe100 % (Sigenergy, laut Datenblatt)
Wechselrichter-Wirkungsgradbis 98,4 % (Herstellerangabe)
Notstrom0 ms, mit Sigen Energy Gateway
Monitoringin NexaGrid360 integriert
Nachrüsten statt ersetzen

Eine bestehende PV-Anlage lässt sich in den meisten Fällen um einen Speicher erweitern — auch wenn sie von einem anderen Anbieter stammt. Wir prüfen Wechselrichter, Zählerkonzept und Netzanschluss vorab. Prüfung, ob AC- oder DC-Nachrüstung sinnvoller ist. Bestandsanlagen anderer Hersteller ausdrücklich eingeschlossen. Zähler- und Messkonzept wird mit angepasst.

PV & Speicher im Zusammenspiel →

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Stromspeicher.

Lohnt sich ein Speicher, wenn die Einspeisevergütung so niedrig ist?

Gerade dann. Für Überschusseinspeisung bis 10 kW zahlt das EEG derzeit 7,70 ct/kWh (Stand 12.09.2026) — deutlich weniger, als eine Kilowattstunde aus dem Netz kostet. Jede selbst genutzte Kilowattstunde ist deshalb mehr wert als jede eingespeiste. Dazu kommt § 51 EEG: In Stunden mit negativem Börsenpreis gibt es für eingespeisten Strom keine Vergütung, bei Anlagen unter 100 kW ab dem Jahr nach dem Einbau eines intelligenten Messsystems. Diese Stunden liegen meist mittags an sonnigen Tagen — genau dann, wenn der Speicher den Überschuss für den Abend aufnimmt. Ob sich das für Ihren Haushalt rechnet, zeigt die Auslegung mit Ihrem Lastprofil.

Wie lange hält ein Batteriespeicher?

Unsere Speicher arbeiten mit LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat): kobaltfrei, thermisch stabil und für tägliche Vollzyklen ausgelegt. Der Zellhersteller gibt bis zu 10.000 Zyklen an, gemessen bei 0,5 C bis zu einer Restkapazität von 60 %. Sigenergy gewährt 10 Jahre Garantie auf Kapazität und Wechselrichter, beim Hersteller auf 15 Jahre erweiterbar. Für die Planung ist die Garantiezeit die belastbarere Größe, weil die Zyklenzahl unter festen Prüfbedingungen ermittelt wird.

Versorgt mich der Speicher bei einem Stromausfall?

Das hängt von der Ersatzstromfunktion ab. Eine PV-Anlage ohne diese Funktion schaltet sich bei Netzausfall ab — das ist Vorschrift, damit niemand am vermeintlich toten Netz arbeitet. Mit Speicher und Ersatzstromfunktion bleiben je nach Ausführung definierte Stromkreise oder das ganze Haus versorgt; beim Sigenergy-System übernimmt das Sigen Energy Gateway die Umschaltung. Ob Sie das brauchen, klären wir bei der Auslegung, denn nachträglich lässt es sich nur mit Aufwand ergänzen.

Fällt ein Batteriespeicher unter § 14a EnWG?

Ja, wenn er seit 2024 in Betrieb genommen wurde und seine Netzanschlussleistung über 4,2 kW liegt: Stromspeicher zählen beim Einspeichern zu den steuerbaren Verbrauchseinrichtungen. Der Netzbetreiber darf ihren Netzbezug bei einer konkreten Gefährdung seines Netzes reduzieren, aber nie auf null — die Mindestleistung beginnt bei 4,2 kW. Strom aus der eigenen PV-Anlage zählt nicht gegen diese Grenze. Im Gegenzug sinkt das Netzentgelt.

Muss ich den Speicher anmelden?

Ja, an zwei Stellen. Vor dem Bau wird die Anlage beim Netzbetreiber angemeldet — das übernehmen wir. Nach der Inbetriebnahme muss der Betreiber Anlage und Speicher innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registrieren, sonst ist die Einspeisevergütung gefährdet. Bei dieser Registrierung begleiten wir Sie.

Fällt auf Speicher und PV-Anlage Umsatzsteuer an?

Auf Wohngebäuden in der Regel nicht. Für Lieferung und Installation von PV-Anlagen und Speichern auf oder an Wohngebäuden gilt seit 2023 ein Umsatzsteuersatz von 0 % (§ 12 Abs. 3 UStG). Bis 30 kWp gilt diese Voraussetzung per Vereinfachungsregel als erfüllt, darüber ist sie nachzuweisen.

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