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NexaGrid360

Energiekonzept für den Neubau Im Rohbau ist alles noch günstig.

Leerrohre, Zählerplatz und Dachdurchführungen kosten im Neubau fast nichts — im Nachhinein ein Vielfaches. Wer die Energieplanung früh mitdenkt, spart doppelt.

Aufwand einer energietechnischen Änderung über die BauphasenEine Kurve über sechs Bauphasen von der Planung bis zum bezogenen Haus. In Planung, Erdarbeiten und Rohbau bleibt der Aufwand für eine Änderung niedrig; dieser Bereich ist als günstiges Zeitfenster markiert. Ab dem Ausbau steigt die Kurve steil an, weil Leerrohre, Durchbrüche und Stellflächen dann nur noch durch Eingriffe in fertige Bauteile zu schaffen sind. Im bezogenen Haus ist der Aufwand am höchsten.Hier ist es noch günstigPlanungEntwurfErdarbeitenHausanschlussRohbauLeerrohreAusbauEstrichFertigstellungPutzBezogenNachrüstungAufwand für eine ÄnderungSchematisch — der Verlauf, nicht der Betrag. Was ein Nachtrag kostet, hängt am Gewerk.
Früh eingebunden
Ab der Entwurfsphase, damit Technik und Architektur zusammenpassen.
Ein Gewerk weniger
Heizung, PV, Speicher und Ladepunkt aus einer Verantwortung.
Für KfW-Kredit geplant
Effizienzhaus-Anforderungen von Anfang an mitgedacht.
Für Bauträger skalierbar
Wiederkehrende Konzepte statt Einzelfallplanung.

Bauphasen

Wann wir dabei sein sollten.

Je früher, desto günstiger — aber auch später lässt sich noch viel retten. Diese Übersicht zeigt, was in welcher Phase noch möglich ist.

Phase 1 — Entwurf

Dachform, Ausrichtung und Technikraum werden festgelegt — hier entstehen die größten Hebel und die geringsten Kosten. Status: ideal.

Phase 2 — Genehmigungsplanung

Heizsystem und Effizienzhaus-Standard werden verbindlich. Förderpfad und Nachweise lassen sich sauber aufsetzen. Status: ideal.

Phase 3 — Rohbau

Leerrohre, Durchführungen und Zählerplatz können noch ohne Mehrkosten vorgesehen werden. Status: gut.

Phase 4 — Ausbau

Installation läuft. Ergänzungen sind möglich, verursachen aber Anpassungen an bereits fertigen Gewerken. Status: noch machbar.

Phase 5 — Fertigstellung

Nachrüstung bleibt möglich, kostet aber typischerweise ein Mehrfaches — vor allem bei Leitungswegen. Status: teuer.

Für Bauträger & Architekten

Standardisiert statt jedes Mal neu.

Bei mehreren Einheiten oder wiederkehrenden Haustypen lohnt sich ein festes Energiekonzept: gleiche Komponenten, gleiche Dokumentation, planbare Kosten. Für Mehrfamilienhäuser kommt Mieterstrom als Ertragsmodell hinzu. Ein Energiekonzept, das für alle Haustypen wiederverwendet wird. Feste Komponentenliste — kalkulierbare Einkaufs- und Montagekosten. Dokumentation und Übergabeunterlagen standardisiert. Bei Mehrfamilienhäusern Mieterstrom als laufender Ertrag.

Mieterstrom+ für Mehrfamilienhäuser →

Anforderungen & Nachweise

HeizsystemWärmepumpe (Luft/Sole)
PV-VorbereitungLeerrohre + Statik geprüft
Ladeinfrastrukturmind. 1 Punkt je Einheit
MesskonzeptSmart Meter, §14a-fähig
NachweiseGModG (vormals GEG), Effizienzhaus, Förderung
HinweisDie konkreten Anforderungen hängen von Bundesland, Fördervariante und Gebäudetyp ab — wir prüfen sie projektbezogen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Energiekonzept im Neubau.

Wann sollten wir NexaGrid360 in die Planung einbinden?

Am besten in der Entwurfsphase. Dort werden Dachform, Ausrichtung und Technikraum festgelegt — die größten Hebel bei den geringsten Kosten. Bis zum Rohbau lassen sich Leerrohre, Durchführungen und Zählerplatz noch ohne Mehrkosten vorsehen. Ab dem Ausbau sind Ergänzungen möglich, verursachen aber Anpassungen an fertigen Gewerken; nach der Fertigstellung kostet eine Nachrüstung typischerweise ein Mehrfaches, vor allem bei den Leitungswegen.

Welche Regeln gelten für die Heizung im Neubau?

Seit dem 29.07.2026 gilt statt des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Für Neubauten hat der Gesetzgeber bereits beschlossen, dass sie ab dem 1. Januar 2030 als Nullemissionsgebäude zu errichten sind, die am Standort keine CO₂-Emissionen aus fossilen Brennstoffen verursachen. Welche Anforderungen für Ihr Projekt heute gelten, hängt von Bundesland, Fördervariante und Gebäudetyp ab — wir prüfen sie projektbezogen.

Welche Wärmepumpe passt in einen Neubau?

Im Neubau lässt sich die Heizfläche von Anfang an auf eine niedrige Vorlauftemperatur auslegen — und je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die Jahresarbeitszahl und desto weniger Strom braucht die Wärmepumpe für dieselbe Wärme. Wir planen Panasonic-Aquarea-Wärmepumpen. Die Inneneinheit gibt es als All-in-One mit integriertem Warmwasserspeicher auf rund einem halben Quadratmeter Stellfläche oder als schlanke Wandeinheit; welche Bauform es wird, gehört in die Planung des Technikraums.

Was ist beim Netzanschluss zu bedenken?

Die Gleichzeitigkeit: Laufen Wärmepumpe und Wallbox zur selben Zeit, muss der Anschluss das tragen. Deshalb melden wir beide früh beim Netzbetreiber an und sehen zur Garage eine Leitung mit ausreichendem Querschnitt für 11 bis 22 kW Ladeleistung vor. Wärmepumpen und private Wallboxen über 4,2 kW sind steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG: Der Netzbetreiber darf ihren Netzbezug im Engpass dimmen, aber nie auf null, und im Gegenzug sinkt das Netzentgelt.

Was bringt ein festes Energiekonzept für Bauträger?

Planbare Kosten bei wiederkehrenden Haustypen: gleiche Komponenten, gleiche Dokumentation, standardisierte Übergabeunterlagen. Im Mehrfamilienhaus kommt Mieterstrom+ als laufender Ertrag dazu: Der Solarstrom vom Dach wird als Überschussanlage angemeldet, je Wohnung im Gebäude gemessen und abgerechnet; den Reststrom bezieht jede Wohnung weiter von ihrem eigenen Lieferanten.

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