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NexaGrid360

Energiemanagementsystem (EMS) Einzelteile werden zum System.

PV, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox von verschiedenen Herstellern arbeiten meist nebeneinander her. Das Energiemanagement lässt sie zusammenarbeiten — mit einer Entscheidung pro Minute.

Die Grafik zeigt Nexa HEMS — unser eigenes Energiemanagementsystem. Es befindet sich in Entwicklung und ist noch nicht verfügbar. Energiemanagement setzen wir heute mit den Systemen unserer Hersteller um.

Nexa HEMS verbindet fünf Gewerke zu einer OberflächeLinks stehen Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe, Wallbox und Zähler als fünf getrennte Geräte, jedes heute mit eigener Hersteller-App. Linien führen von jedem Gerät auf eine gemeinsame Bedienfläche, auf der Erzeugung, Speicherstand, Wärme, Ladung und Netzbezug nebeneinander liegen. Darunter sitzt die Regelung, die lokal weiterläuft, wenn die Internetverbindung ausfällt.PVPhotovoltaikBATSpeicherWPWärmepumpeEVWallboxkWhZählerheute: fünf AppsNexa HEMSeine Oberfläche für alle GerätePVPhotovoltaikBATSpeicherWPWärmepumpeEVWallboxkWhZählerRegelung läuft lokalauch ohne InternetverbindungIn Entwicklung — Darstellung schematisch, ohne Messwerte.
Herstellerübergreifend
Bindet Geräte verschiedener Marken ein, auch nachträglich.
Prognosebasiert
Nutzt Wetter- und Verbrauchsprognosen statt starrer Regeln.
§14a-konform
Steuerbare Verbraucher regelkonform eingebunden.
Lokal entscheidend
Funktioniert weiter, wenn die Internetverbindung ausfällt.

Schon heute an Bord

Jede Anlage, die wir bauen, hat ein Energiemanagement.

Ob Sigenergy, WEESS oder ein anderer Hersteller: Jedes Energiesystem, das wir aufbauen, bringt sein eigenes Energiemanagement mit. Es entscheidet vom ersten Tag an, wohin der Solarstrom fließt — in den Haushalt, in den Speicher, in die Wärmepumpe oder in die Wallbox.

Nexa HEMS ist die nächste Stufe aus unserem eigenen Haus: eine Oberfläche, die die Systeme verschiedener Hersteller zusammenführt und gemeinsam steuert. Bis es verfügbar ist, arbeitet Ihre Anlage mit dem Energiemanagement ihres Herstellers.

Entscheidungslogik

Jede Kilowattstunde hat eine Rangfolge.

Erzeugter Strom wird nicht zufällig verteilt. Das System prüft laufend, wo er den höchsten Wert hat — und ändert die Reihenfolge, wenn sich Wetter, Preise oder Ihr Verhalten ändern.

Was angebunden wird

Herstellerunabhängig, auch im Bestand.

PV-Wechselrichter

Erzeugung messen und bei Bedarf abregeln.

Batteriespeicher

Lade- und Entladeleistung aktiv steuern.

Wärmepumpe

Betriebszeiten und Zieltemperaturen verschieben.

Wallbox

Ladeleistung dynamisch anpassen, Modi umschalten.

Smart Meter

Netzbezug und Einspeisung sekundengenau erfassen.

Heizstab & Sonstiges

Weitere schaltbare Lasten als Überschussverbraucher.

Rahmenbedingungen

§14a, dynamische Tarife, Netzentgelte.

Seit der Neuregelung dürfen Netzbetreiber steuerbare Verbraucher im Notfall dimmen — im Gegenzug sinken die Netzentgelte. Ein Energiemanagement macht aus dieser Pflicht einen Vorteil, weil es die Reduzierung intelligent verteilt statt hart abschaltet.

Regelintervall1–2 Sekunden
SchnittstellenModbus TCP, SunSpec, EEBus, OCPP
PrognoseWetter + Lastprofil, 48 h
Netzsteuerung§14a EnWG (Dimmen statt Abschalten)
DatenhaltungServer in Deutschland
Was Sie davon sehen

Im Alltag soll das System unsichtbar bleiben. Sichtbar wird es nur, wenn Sie es wissen wollen — in der Kunden-App und, für Betreiber größerer Anlagen, im Energy Operating System. Aktueller Energiefluss zwischen Erzeugung, Speicher, Haus und Netz. Autarkiegrad und Eigenverbrauch im Verlauf. Ersparnis in Euro, nicht nur in Kilowattstunden. Hinweis, wenn eine Komponente auffällig arbeitet.

Kunden-App ansehen →

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Energiemanagement.

Brauche ich zusätzlich ein eigenes Energiemanagementsystem?

Nein. Jede Anlage, die wir aufbauen, bringt das Energiemanagement ihres Herstellers mit — beim Sigenergy-Speicher ist es im System integriert. Es entscheidet vom ersten Tag an, ob der Solarstrom in den Haushalt, den Speicher, die Wärmepumpe oder die Wallbox fließt. Nexa HEMS, unser eigenes herstellerübergreifendes System, befindet sich in Entwicklung und ist noch nicht verfügbar.

Was hat das Energiemanagement mit § 14a EnWG zu tun?

Wärmepumpen, private Wallboxen, Klimageräte und Stromspeicher über 4,2 kW sind steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Der Netzbetreiber darf ihren Netzbezug bei einer konkreten Gefährdung seines Netzes reduzieren, aber nie auf null. Werden die Geräte über ein Energiemanagement gesteuert, gilt ein gemeinsamer Mindestwert — für eine Wärmepumpe bis 11 kW und eine Wallbox zusammen 7,56 kW, die das System frei auf beide verteilen darf. Strom aus der eigenen PV-Anlage zählt nicht gegen diese Grenze, und im Gegenzug sinkt das Netzentgelt.

Brauche ich ein intelligentes Messsystem?

Für einen dynamischen Stromtarif ja: Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder Stromlieferant einen dynamischen Tarif anbieten, aber nur Kunden mit intelligentem Messsystem (§ 41a EnWG). Pflicht ist der Einbau unter anderem bei mehr als 6.000 kWh Jahresverbrauch, bei einer Vereinbarung nach § 14a EnWG und bei PV-Anlagen über 7 kW. Was das Messsystem kosten darf, regelt § 30 MsbG.

Was bringt ein dynamischer Stromtarif?

Bei einem dynamischen Tarif folgt der Strompreis dem Börsenpreis. Das Energiemanagement legt Wärmepumpe, Warmwasser und Wallbox dann in die günstigen Stunden, ohne dass Sie eingreifen. Wie viel das spart, hängt vor allem davon ab, wie viel Verbrauch sich tatsächlich verschieben lässt — eine pauschale Zahl nennen wir deshalb nicht, wir rechnen sie mit Ihren Werten.

Kann ich vorhandene Geräte anderer Hersteller einbinden?

Oft ja, auch nachträglich — entscheidend ist die Schnittstelle. Der Sigenergy-Speicher steuert laut Hersteller zum Beispiel SG-Ready-Wärmepumpen und unterstützt dynamische Tarife; Wallboxen kommunizieren über OCPP. Wie weit das bei Ihren Komponenten reicht, prüfen wir vor dem Angebot.

Funktioniert die Steuerung auch ohne Internet?

Ja. Die Regelung entscheidet lokal und arbeitet weiter, wenn die Internetverbindung ausfällt. Sie regelt im Abstand von ein bis zwei Sekunden und plant mit Wetter- und Verbrauchsprognosen über 48 Stunden statt mit starren Schaltzeiten.

Was lässt sich bei Ihnen verbinden?

Wir prüfen Ihre bestehenden Komponenten auf Kompatibilität.